Der traurige Tag des Abschieds und der fröhliche Tag des Wiedersehens

Dienstag
Eigentlich war ich ganz froh, als es heute Morgen richtig geregnet hat. Leider war es nicht von langer Dauer, und so musste ich feststellen, dass Portugal sogar nach einem Regen am frühen Morgen schön aussieht:
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Die Fahrt nach Sevilla verläuft Reibungslos. Dort angekommen machen Robert und ich die IKEA unsicher. Ich muss mich immer daran erinnern, dass ich das ganze Gepäck noch für einen halben Tag herumschleppen muss und so kaufe ich nichts. :(

Um 16.30 Steige ich in den Autobus von Sevilla nach Malaga (mit 2 alten Schweizer Damen ;) ).
Die Reise dauert unglaublich lange, da der Bus bis nach Figuera in jedem Kaff anhält.
Um 20.30 komme ich dann in Malaga an. Leider kann ich meinen Koffer nicht im Busbahnhof einschliessen, da die Firma, welche die Schliessfächer verwaltet um 8 Uhr schliesst.

In Malaga sind sich die Hostalbesitzer anscheinend viele Touristen gewohnt und so sind die Hostalpreise gleich doppelt so teuer wie in Madrid.
Nachdem die Besitzer jeweils merken, dass ich Spanisch kann, und Madrid kenne will mir jeder einen Rabatt von 5-10 Euro geben, aber erst im 4ten Hostal schaffe ich es eine Übernachtung für 20 Euro zu bekommen (statt 33 Euro).

Das es schon dunkel ist hindert mich nicht daran, eine "Touristentour" auf eigene Faust zu unternehmen. Der Plan vom Busbahnhof kommt mir jetzt gelegen, und so erkunde ich die Stadt. Leider macht mein Handy im Dunkeln keine guten Bilder und so kann ich den nächtlichen Zauber Malagas hier nicht vorstellen icon_neutral :
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Mittwoch
Um 7 Uhr klingelt mein Handy. Um 7.30 Uhr bin ich auf und packe alles zusammen.
Um Geld zu sparen verzichte ich aufs Taxi und gehe ich bis zum Busbahnhof zu Fuss.

Eigentlich sollte man so was nur machen wenn man sich auskennt. Ich kann das aber auch ohne! Dachte ich jedenfalls und so kommt was kommen musste: Ich bin dank eines "kleinen" Umwegs zu spät am Busbahnhof und erwische den gewollten Bus zum Flughafen nicht mehr.

Also doch ein Taxi... nur das es diesmal teurer wird :(
15 Euro und ein nettes Gespräch später bin ich also um 9.00 Uhr am Flughafen.
Einchecken und Fliegen... schon fast Routine.

Um 15.30 bin ich in meinem Zuhause, in meinem Zimmer.
Fertig Luschtig!


Lagos (Ausgesprochen: "Lagosch")

Das Wetter ist nicht so gut, die Wellen sehr, sehr klein (oder übergross). Deswegen schliesse ich mich gerne den zwei Mädels an, welche nach Lagos fahren wollen.

In Lagos trennen wir uns, damit jeder seinen Interessen nachgehen kann. Das heisst für mich: Essen. Und ich finde ob ihrs glaubt oder nicht, ein Chinesisches Restaurant, in welchem ich für 5 Euro ein Mittagsmenu bekomme. Genial oder?

Später mache ich noch das kleine Städtchen unsicher und knipse ein paar Bilder:
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2 Engel für Daniel

Heute habe ich Geburtstag!
Wer hätte das gedacht, dass ich im Februar an meinem Geburtstag, in Europa surfen gehe!
Tja ich habe es getan! ;)
Eigentlich wollte ich im Verlauf des Abends langsam Richtung Spanien Reisen. Natürlich habe ich mich nicht gross um die Fahrzeiten der Busse gekümmert und so kommt es, dass mir keine andere Möglichkeit bleibt, als noch einen Tag in Sagres zu bleiben.

Robert ist so nett, und schlägt mir vor, gleich 2 Tage zu bleiben, da er Dienstags sowieso in die IKEA in Sevilla muss (und mich mitnehmen kann).

Chill und ihre Schwester Andrea bieten mir an, zur Feier des Tages Auswärts essen zu gehen:
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In der gemütlichen Pizzeria gibt’s sogar Erdinger!

Alles in Allem ein gelungener Geburtstag, auch wenn ich euch zuhause vermisse ;)



Blowcart und Fortaleza

Heute war das Wetter und irgendwie die Motivation nicht sooo gross um Surfen zu gehen.
Die alternative heisst Blowcart:
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Ist ganz einfach! Ne Mischung zwischen Segeln und Gokart fahren, und macht jede Menge Spass!!!
Einziger Nachteil: Durch den Wind, und die Fixe Position schmerzen nach einer Stunde rumkarten einfach die Knie...

Nun gut also nichts mehr mit surfen und so entscheide ich mich für Fortaleza:
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Sieht von aussen spektakulär aus, ist aber eigentlich nichts weiter als eine Mauer, die einen Teil der Klippe vom Festland trennt.
Speziell ist aber das "Monster von Sagres"... Ein Steinloch, aus dem (zufällig im Wellentackt) ein Unglaublich lautes Donnern und ein starker Windstoss kommen.
Der Riesenwindrose hingegen kann ich nicht so viel Begeisterung abverlangen ;)



Surfen in Sagres

Sagres ist der Westlichste und Südlichste Teil von ganz Europa! Somit hat man die Möglichkeit je nach Swell (Wellen) die Küste auszuwählen.

Dienstag
Ich erwache entspannt und ausgeruht im Surf House. Der Tag ist phänomenal. Die Wellen sind mir zwar etwas zu gross für mich aber ich habe trotzdem meinen Spass.

Mittwoch
Der Tag ist genauso gut! Diesmal passen die Wellen für mich!

Donnerstag
Der Heutige Tag ist nicht 100%... Die Wellen sind ziemlich wuschelig. Trotzdem finden wir einen Strand, der surfbare Wellen hat.
Schlussendlich hat es trotzdem richtig Spass gemacht.

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Die Reise nach Portugal

Also meinen theoretischen Reiseplan kennt ihr ja schon.
Ich wäre aber nicht ich, wenn ich es tatsächlich eingehalten hätte... ;)
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Mein Leeres Zimmer


Das lief also folgendermassen:
Natürlich hatte sich im Verlauf des Tages mit jedem weiteren Punkt meine normale Verspätung vergrössert. Somit bin ich erst um 22.00 Uhr zuhause angekommen. Natürlich „musste“ ich noch unbedingt in der Bar unten Aufwidersehen sagen, und ich hatte natürlich auch noch n paar Leute eingeladen mir in der Bar Aufwidersehen zu sagen.

24.00 Uhr
Mein Bus fährt um 01.00 Uhr, ich sollte mich langsam auf den Weg machen. Ich habe natürlich nicht damit nicht gerechnet, dass die Barbetreiber der Bar noch Abschiedsfotos mit mir machen wollen!

24.10 Uhr
Ich bin Zuhause und klemme mir meine Koffer unter die Arme

24.15 Uhr
Der Metro Eingang ist geschlossen… Ab zum 2ten Eingang!

24.32 Uhr
Endlich kommt die Metro! Soo lange musste ich noch nie warten…

24.35 Uhr
Ich steige in Tribunal aus! Da ich den Metroeingang wechseln musste habe ich die falsche Metro erwischt! 5 Monate in Madrid und nie in die Falsche Richtung gefahren! Ich bin aber nicht mal auf die Idee gekommen noch eine Station weiter nach Sol zu fahren, wo es Taxis gegeben hätte! Ich stehe jetzt also da, mit meinem Koffer, keine Metro, keine Taxis…

01.15 Uhr
Ich bin zurück in meiner Wohnung, bereite die Couch zum Schlafen vor, und gehe anschliessend mit Jay und ein paar Leuten Festen. rong>

06.00 Uhr
Ich gehe schlafen.

13.00 Uhr
Nächster Versuch zum Busbahnhof zu gelangen. Diesmal klappt es auch.
Leider fährt der nächste Bus nach Sevilla erst 16.00 Uhr.
Ich muss also warten…
Und da kaufe ich mir doch n Mittagsessen bei Rodillac ein…
Habt Ihr gewusst, dass auf der Rückseite der Rodillac Quittung ein SUDOKU ist?:

15.50 Uhr
Ich werde mir bewusst, dass mein Bus eigentlich bis nach Huelva Fährt, was viel näher an der Grenze ist als Sevilla. Also Buche ich kurz die Busfahrt um.

22.22 Uhr
Ich sitze im Bus, Draussen haben wir 15 Grad.

23.20 Uhr
Ankunft in Huelva. Leider fährt kein Bus mehr. Ich suche mir also in der Stadt ein Hostal. Ist gar nicht so einfach… Jedenfalls finde ich dann schlussendlich eine suspektes, schummriges Hostal für 15 Euro die Nacht im Doppelzimmer (Einzelzimmer sind ausgebucht).
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Besagtes Zimmer


07.00 Uhr
Ich gehe an den Busbahnhof und Kaufe ein Ticket nach Lagos. Abfahrt 09.00 Uhr
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Mandarinenbaum im Busbahnhof in Huelvas!


13.00 Uhr
Ich komme in Lagos an. Kaufe mir ein Ticket nach Sagres und warte wieder mal auf den Bus. Im Verlaufe der Reise werden die Strassen und auch die Busbahnhöfe immer „schlechter“
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Busbahnhof in Lagos


14.30 Uhr
Ankunft in Sagres. Wo ist das Surfehouse??? Hier gibt’s eigentlich nur Surfhäuser!!!
Die Einheimischen und die Touristen haben keine Ahnung. Zum Glück habe ich nur Gepäck von einem halben Jahr dabei, die Sonne scheint, und so macht es mir auch gar nichts aus eine halbe Stunde suchend und schleppend durch ein Menschenleeres Sagres zu schlendern…
Durch glück treffe ich auf Marina, eine Surflehrerin einer andern Surfschule, die mich sogleich im Auto zum Surfhaus von Robert fährt.

15.05 Uhr
Robert erwartet keine Gäste! Ich checke Emails, er Telefoniert mit Wavetours und was stellt sich heraus: Ich habe meinen Surfurlaub für März gebucht!
Ich bin also der einzige „offizielle“ Gast hier ;)

16.00 Uhr
Ich gehe Surfen!!!!!!

Ende gut, alles gut!


Aufbruch!

So...
Es ist also so weit. Ich habe heute morgen bereits mein Zimmer geputzt, und meinen Koffer gepackt. Lisa, meine Nachmieterin ist auch eingetroffen.

Im Verlauf des Tages werde ich mir noch ein Paar Comics besorgen, Skripts zurück geben, den Internetrouter, den wir von einem Schulkollegen ausgeliehen bekamen zurückgeben...
Anschliessend werde ich von Carlos zum Mittagessen eingeladen (gegen 4 Uhr ;) )

Wahrscheinlich werde ich dann in meiner "Hausbar" bis 11 Uhr feiern und mich dan auf den Weg zum Busbahnhof machen und versuchen ein Ticket nach Sevilla zu bekommen.

Ihr hört von mir... ;)



Letzte Woche

Montag
- letzte Prüfung
- shopping
- Haare schneiden
- festen mit Jay (Mitbewohner seit dem 1 Februar) und Alex
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Dienstag
- gemütlicher Tag
- einladung von Emanuel zum Wein Trinken.


Mittwoch
- „Nachmietersuche“
- Letztes mal Sprachschule
- Crepes essen bei Nathalie
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Donnerstag
- „Nachmietersuche“
- Jenny verabschieden (macht Praktikum in Barcelona)
- Jan zieht ein (neuer Mitbewohner)
- Rösti und Zürcher Geschnetzeltes essen bei mir zu hause (10 Leute!!)
- Ausgehen im Viertel


Freitag
- Putzen
- „Nachmietersuche“
- Nachmieterin gefunden!
- Blog schreiben icon_wink


Im Prinzip muss ich nun noch meine anschliessende Ferienwoche planen. Dann geht es darum wann ich ausziehe, und wie ich das mit meinem Koffer anstelle…
Und natürlich muss ich mich von allen verabschieden…
Dadurch, dass ich nun eine Nachmieterin gefunden habe ist mir aber schon ein grosser Stein vom Herzen gefallen und ich kann die Restliche Zeit nun noch richtig geniessen!



Prüfungswoche

Eigentlich habe ich diese Woche nichts gemacht ausser gelernt...

Gut Montags ging ich zur Eröffnung eines neuen Raumes, des Lokals, das unten von unserem Haus ist:
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Und ich hab mich wieder piercen lassen:
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